Was am Gelände zu sehen war
Mehrere dunkelblau lackierte Container bilden einen kleinen Hof: Bei den liegenden Einheiten ist die Längsseite geöffnet, dahinter liegen Schank und Kühlung, das stehen gebliebene Dach schützt die Gäste vor Sonne und Regen. Ein weiterer Container steht hochkant und ist damit schon von Weitem als Treffpunkt zu erkennen.
Auffällig ist, wie viel sich rein gestalterisch aus einer Stahlwand holen lässt:
- Bullaugen in Kupferrahmen in der Seitenwand
- offen verlegte Kupferleitungen als Schmuckelement
- Fässer als Stehtische, begrünte Dachkanten
- Beleuchtung unter dem auskragenden Dach
Wo bei so einem Umbau die Arbeit steckt
Der sichtbare Teil ist die Ausstattung, der aufwendige Teil ist der Stahl. Jede Öffnung schwächt die Seitenwand, die beim Container mittragend ist. Deshalb wird der Ausschnitt angezeichnet, sauber geschnitten und die Kante anschließend mit Profilen oder einer eingeschweißten Zarge verstärkt. Wie das im Detail aussieht, zeigt unser Projekt Neue Tür, neuer Zugang.
Vom Lager zur Bar
Der Ausgangspunkt ist immer derselbe Stahlrahmen. Ob daraus ein Lager, ein Aufenthaltsraum oder eine voll ausgestattete Eventbar wird, entscheidet sich erst beim Umbau – und lässt sich später ändern.
